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Weltuntergang?

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28.08.14, 21:42:48

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Zitat:
Der Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel, Joachim Krause, hält einen Krieg zwischen Russland und dem Westen für möglich, sollte der Westen jetzt angesichts der eskalierenden Lage in der Ukraine nicht deutlich Flagge zeigen. „Einen Krieg zwischen Russland und dem Westen sehe ich derzeit nicht aufziehen, aber wenn der Westen jetzt nicht mit der notwendigen Entschlossenheit und Effektivität reagiert, könnte ein Krieg in wenigen Jahren eine reale Möglichkeit werden“, sagte Krause Handelsblatt Online.

Die Tatsache, dass die russische Invasion in der Ukraine eine Woche vor dem Nato-Gipfel stattfindet, zeige, dass Kremlchef Wladimir Putin den Westen grundsätzlich herausfordert. „Wir sollten uns darauf einstellen und diese Realität nicht länger verleugnen.“

Quelle
31.08.14, 20:39:59

MadActress

Ja. Riecht alles nach Krieg. Unvorstellbar für Leute aus meiner Generation, aber auch die Grenzöffnung und die Wiedervereinigung erschien mir unvorstellbar, und wir haben sie heute.
11.09.14, 14:01:41

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Zitat:
Auf die Erde steuert nun ein gewaltiger Magnetsturm zu. Er könnten sich bis Freitag bemerkbar machen.

[...]

"Es gab am Mittwoch eine gewaltige Explosion auf der Sonne", berichtet Berger, eine sogenannte X-Class-Flare, die stärkste Kategorie von Sonneneruptionen. "Elektrisch aufgeladene Teilchen steuern direkt auf uns zu und kommen dem Magnetfeld der Erde sehr nah. Es könnte vorrübergehend zu Problemen mit den Stromnetzen kommen."

Die Meteorologen der NOAA wissen noch nicht geanu, wann die Partikel des Sonnensturms uns erreichen werden, und auch nicht, welche Region der Erde betroffen sein wird. Der Sturm könnte aber noch ein paar Tage dauern.

Quelle
02.01.15, 15:50:30

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geändert von: 55555 - 02.01.15, 15:50:56

Zitat:
Das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen ist so hoch wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr – vielleicht abgesehen von der Kuba-Krise. Wenn jetzt Krieg ausbricht oder sich der Wirtschaftskrieg verschärft, bekommen wir eine Weltwirtschaftskrise. Die hatten wir 2008 nicht. Heute glaubt Amerika, den sogenannten unilateralen Moment mit aggressiver Politik in eigene Expansions- und Machtvorteile umwandeln zu können. Darüber wird in den Eliten der USA offen philosophiert.

Glauben Sie, Russland wird nachgeben?

Ich hatte mal die Gelegenheit, Putin kennenzulernen. Der wird nicht einknicken. Aber Amerika will diese Auseinandersetzung, um Russland in die Knie zu zwingen. Das macht die Situation so gefährlich. Die USA sehen die Chance zur Expansion und Putin wehrt sich – nicht gerade überraschend. Die Krim kann er aber nicht mehr hergeben, in den Enklaven der Ostukraine hätte er gerne Autonomie. Dann hätte man wenigstens einen kleinen freien Streifen zwischen dem Westen und Russland. Das will aber der Westen nicht. Merkel macht das Spiel mit und agiert amerikahörig. Amerika setzt darauf, dass Russland irgendwann einknickt. Die potenziellen Schäden bis hin zur kriegerischen Auseinandersetzung in Europa sind zumindest einigen Strategen in Amerika relativ egal. Kein Wunder, dass drei Altkanzler der Bundesrepublik eine andere Russlandpolitik gefordert haben.

Sie erwarten also, dass dieser Konflikt die Börse noch lange beschäftigen wird?

Es ist eine sehr dynamische und damit instabile Situation. Die Frage ist ja, wie weit kann das gehen? Russland hat eine relativ geringe Staatsverschuldung. Die können das schon noch ein oder zwei Jahre durchhalten. Aber was dann passiert – wer weiß. Ich sehe jedenfalls nicht, dass der Westen in irgendeiner Form Signale der Entspannung sendet. Die Gefahr, dass das entgleist, ist relativ hoch.

Quelle
06.01.15, 16:19:08

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Zitat:
Als die Titanic sank, spielte die Kapelle weiter, das ist bekannt. Der Überlieferung zufolge soll der Choral "Näher, mein Gott, zu Dir" das letzte Stück gewesen sein, das die Musiker spielten, bevor sie die Instrumente abstellten. Wie passend also, dass Ted Turner, der legendäre Chef des Nachrichtensenders CNN, diese Musik im Sinn hatte als Abschied für den Fall, dass die Welt zu Ende geht.

Schon vor der Gründung des Kanals im Sommer 1980 soll Ted Turner verkündet haben: "Wir starten am 1. Juni, und wir bleiben auf Sendung bis zum Ende der Welt." So zitierten ihn die "New York Daily News". Wenn die Welt untergehe, werde CNN darüber berichten, "dann spielen wir 'Nearer, my God, to Thee' und melden uns ab." Damit wollte Turner den damals neuen Ansatz eines 24-Stunden-Nachrichtensenders verdeutlichen.

Seither war es zu einem Faszinosum für die ganze Branche geworden, dass es für den finalen Anlass tatsächlich ein Video geben soll.

[...]

Dieses Band will Michael Ballaban im internen Senderarchiv gefunden haben, als er 2009 bei CNN als Praktikant arbeitete. Heute schreibt er für "Jalopnik", ein Blog zu Automobil-Themen des New Yorker Website-Konglomerats Gawker. Dort hat er nun seine Geschichte veröffentlicht - und auch das Video, das CNN senden würde, wenn die Welt endet.

Das Bild ist körnig und verwaschen, wie es bei Videobändern aus den Achtzigerjahren nicht selten ist. Die Musik wird, dem Anlass entsprechend, sehr getragen gespielt. Als der letzte Ton verklungen ist, nehmen die Musiker ihre Instrumente herunter, und das Bild blendet auf schwarz ab.

Quelle
11.01.15, 16:52:37

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Zitat:
Michail Gorbatschow warnt vor einem großen Krieg in Europa wegen der Ukraine. "Ein solcher Krieg würde heute wohl unweigerlich in einen Atomkrieg münden. Wenn angesichts dieser angeheizten Stimmung einer die Nerven verliert, werden wir die nächsten Jahre nicht überleben", erklärte der Friedensnobelpreisträger dem SPIEGEL. "Ich sage so etwas nicht leichtfertig. Ich mache mir wirklich allergrößte Sorgen."

[...]

"Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg schon einmal versucht, seinen Machtbereich nach Osten zu erweitern. Welche Lektion braucht es noch?"

Als "saudumm und höchst gefährlich" bezeichnete der letzte Staatschef der Sowjetunion Gedankenspiele im Westen, Putin zu stürzen.

Amerika und der Nato warf Gorbatschow vor, die europäische Sicherheitsstruktur durch die Erweiterung des westlichen Verteidigungsbündnisses zerstört zu haben. "Kein Kreml-Chef kann so etwas ignorieren", sagte er, Amerika habe leider angefangen, ein Mega-Imperium zu errichten.

Quelle
30.01.15, 15:44:39

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Wäre dann vielleicht im Rahmen klassischer Vorsorge sinnvoll sich jetzt Nahrungsvorräte für einige Monate anzulegen?
30.01.15, 15:55:01

schuschu

das machen wohl grad mehr leute .wenn ich das so richtig beobachte...aber irgendwie kommts für mich nicht an..dass ich das machen müsste, es drängt mich nichts danach....???
01.02.15, 18:13:28

MadActress

Was würde es auch helfen? Ein unmittelbarer Krieg in Deutschland ist im Moment eher nicht wahrscheinlich, eher schon mittelbare Auswirkungen.
01.02.15, 18:53:51

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Vor wenigen Jahrzehnten riet die Regierung noch ganz offiziell zu entsprechender Vorratshaltung und machte dazu Öffentlichkeitskampagnen.
02.02.15, 00:03:34

Bicycle

Die Regierung empfiehlt eine Vorratshaltung bestimmter Produkte für 2 Wochen. Auf der Seite vom "Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe" findet man die "Anleitung":
http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Pers_Notfallvorsorge.html
Bei mehreren Monaten geht man davon aus, dass sich die Regierung darum kümmert.

Gründe bestimmte Dinge auf Vorrat zu kaufen oder bestimmte Dinge überhaupt zu besitzen(leuchtstarke Taschenlampen, Campingkocher etc.), gibt es genug. Krieg muss da nicht im Vordergrund stehen.
Stromausfall reicht ja je nach Länge, Jahreszeit, Wetter aus, damit man mit bestimmten Dingen daheim, sich dann doch die Zeit etwas gemütlicher machen kann.

Ich glaube nicht, dass es innerhalb Deutschland einen Krieg gibt. Je nachdem woher bestimmte Produkte kommen, könnte es allerdings Engpässe geben oder die Produkte gibt es dann gar nicht mehr. Ob man diese dann allerdings braucht, ist eine andere Frage.
04.02.15, 00:11:10

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Zitat von Bicycle:
Ich glaube nicht, dass es innerhalb Deutschland einen Krieg gibt.

Nun geht es hier ja z.B. um sowas.
 
 
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