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06.03.16, 08:11:50

55555

geändert von: 55555 - 07.03.16, 01:02:26

Zitat:
Prominent rabbi says that "if Russia invades Turkey, we’ll have to rush to get ready because the Messiah is coming"

Quelle

Edit:
Zitat:
Die neue US-Sicherheitsdoktrin spricht vom Primat der Politik, erlaubt Abschreckung, wenn und wo nötig aber auch Vernichtung von Aggressoren. Im Amerikanischen heißt das die Bereitschaft „to project power globally“.

Was General Breedlove, zuständig für alle militärischen Operationen der Nato, zum Nato-Russland-Verhältnis im Einzelnen zu sagen hat, kann man nachhören und in einigen amerikanischen und ukrainischen Medien auch nachlesen.

Laut Breedlove haben die Russen beschlossen, Gegner der USA zu sein. Sie stellten demnach eine „langfristige existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten von Amerika dar“. Zudem brauche die Nato ausreichend Kapazität, um nötigenfalls die „Festung Kaliningrad“ zu durchbrechen. Schließlich hätte eine Studie der Rand-Corporation, für die Breedlove höchste Töne der Wertschätzung fand, kürzlich herausgefunden, dass die Russen in 60 Stunden das Baltikum einnehmen könnten. So schnell könne die Nato nicht einmal „piep“ sagen, Abschreckung sei daher nötig. Denn das Baltikum sei der verwundbarste Punkt in der Nato.

Da nützt es nichts, dass die Russen behaupten, sie würden die Nato nicht angreifen wollen. General Breedlove will vorsorgen, Kaliningrad notfalls überrennen, und was dann käme, das mag man sich gar nicht vorstellen. Was wir jedoch genau wissen, ist, dass die Russen ausweislich ihrer Sicherheitsstrategie vom 31. Dezember 2015 das Heranrücken der Nato an ihre Grenzen als Bedrohung auffassen. In ihrer Militärdoktrin von 2009 hatten sie sich „besorgt“ darüber gezeigt. Allgemein betrachten die Russen die USA und die Nato als Gefahr, nicht aber als Bedrohung.

Quelle

Edit2:
Zitat:
Im Unterschied zu früher finden die Kämpfe allerdings nicht auf dem Lande oder in Grenzregionen statt, sondern in den Städten, in welche die kurdische Landbevölkerung in den neunziger Jahren vor dem damaligen Krieg zwischen der PKK und dem türkischen Staat geflohen ist. Früher verübte die PKK Anschläge auf Militärkonvois mit ferngezündeten Bomben, überfiel Außenposten der türkischen Armee an der Grenze zum Irak oder einzelne Polizisten.

Jetzt trägt eine neue Generation die Gewalt in die Städte, errichtet dort Straßensperren und Sandsackposten, nimmt die bewaffnete Reaktion Ankaras und damit den Tod (kurdischer) Zivilisten bewusst in Kauf. Der türkische Staat muss wie jeder Staat sein Gewaltmonopol wahren, antwortet aber oft mit unverhältnismäßiger Härte, verhängt wochenlange Ausgangssperren, in manchen Orten kommt es zu Straßen- und Häuserkämpfen. Die Fotos manch eines von türkischer Armee und Sonderpolizei „befreiten“ Ortes erinnern an Bilder aus Aleppo oder Homs.

Kürkcü lehnt diese Kämpfe ab, macht aber deutlich, dass er den türkischen Staat für den Hauptschuldigen an dem Blutvergießen hält. „Die Regierung hat viele unschuldige Opfer zu verantworten. Die Menschen in den kurdischen Städten und Landstrichen sind voller Hass und sinnen nach Rache“, stellt er fest und kritisiert die Sicherheitsbehörden: „Früher wurde der Krieg von der Armee geführt, jetzt spielen Sondereinheiten der Polizei eine zentrale Rolle. Diese Einheiten haben eine Lizenz zum Töten. Sie können jederzeit jeden töten, wie es ihnen beliebt.“ Einst habe sich die Gewalt gegen kurdische Kämpfer und deren mutmaßliche Sympathisanten gerichtet.

Kürkcü spricht von einer „neuen Ära der Straflosigkeit“ und warnt vor einem Flächenbrand: „Der Konflikt hat schon auf Orte im Westen der Türkei übergegriffen. Ich mache mir Sorgen, dass es dabei nicht bleiben wird, wenn die türkische Regierung nicht einsieht, dass verhandelt werden muss.“ Eine Rückkehr zum Verhandlungstisch sei für Kurden und Türken der einzige Weg, der blutigen Logik von Gewalt und Gegengewalt zu entrinnen. Gelinge das nicht, könnten die Folgen auch Europa betreffen – in Form einer zusätzlichen Flüchtlingswelle.

[...]

Krieg gebe es schon längst, sagt Abdullah Demirbas, einer der bekanntesten Kurdenpolitiker der Türkei, der von 2004 bis 2014 Bürgermeister des zentralen Stadtteils Sur in der Millionenstadt Diyarbakir war, der inoffiziellen Hauptstadt der türkischen Kurden. Demirbas spricht von einem „riesigen Drama“ in Sur und anderen umkämpften Orten, von Zivilisten, die unter dem Beschuss ihrer Wohnhäuser durch Panzer und Artillerie seit Wochen in Kellern lebten, von Ausgangssperren und abgeriegelten Stadtvierteln, in die selbst Ärzte nicht vorgelassen würden. Mehrere hundert Zivilisten seien bei den Kämpfen schon getötet worden. Genaue Zahlen kenne niemand, da die Kampfgebiete von der Armee abgesperrt werden.

„Wenn der Frühling kommt, könnte die Gewalt sich steigern, und wenn sie auf Istanbul, Ankara und Izmir übergreift, könnte eine neue, diesmal kurdische Flüchtlingswelle entstehen und Millionen umfassen“, so Demirbas.

Quelle
18.03.16, 12:35:06

55555

Zitat:
Die Kurden in Syrien haben eine eigene Föderation im Norden des Landes ausgerufen. Ranghohe Vertreter der syrischen Kurden sagten Nachrichtenagenturen am Donnerstag, die Region solle unter kurdischer Kontrolle stehen. Die Regierung in Damaskus und die syrische Opposition lehnten den Schritt gleichermaßen ab.

Das Föderationssystem sei für das Gebiet Rojava im syrischen Kurdistan beschlossen worden, sagte Sihanuk Dibo von der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) nach einem Treffen in Rmeilan im Nordosten Syriens. Ziel der Partei ist es, die drei kurdischen Bezirke an der türkischen Grenze – Kobane, Afrin und Jazire – zu verbinden, um ein zusammenhängendes autonomes Gebiet zu errichten. Ähnlich wie Dibo äußerte sich Aldar Xelil vom Vorbereitungskomitee.

Das Föderationssystem soll einen weiteren Schritt hin zu einer autonomen kurdischen Selbstverwaltung in der Region markieren. Dabei betonen die Kurden, dass sie ihr Projekt nach territorialen und nicht nach ethnischen Kriterien vorantreiben, also die arabische Bevölkerungsminderheit und andere Minderheiten in dem Gebiet einbinden wollen.

Quelle
Zitat:
Etwas weiter östlich, in Bangladesch, einem Land mit 160 Millionen Einwohnern, radikalisiert sich seit Jahren die islamistische Opposition. Westliche Nachrichtendienste beunruhigt der Zulauf zum IS. Seit September 2015 haben sie zehn terroristische Angriffe gegen Ausländer und gegen religiöse Minderheiten gezählt. "Bangladesch", heißt es, "gibt Anlass zur Sorge."

Quelle
25.03.16, 10:07:38

55555

Weil es so schön zu religiösen Endzeitvorstellungen passt. ;)
Zitat:
Die weltlich-laizistischen Repräsentanten von Christentum, Judentum und Islam haben politisch einiges und theologisch wenig bis gar nichts zu bieten, werden aber aus politischen Gründen wie Geistliche behandelt. Sie werden hofiert, um den religiösen Schein im nichtreligiösen deutschen Sein zu wahren.

Quelle
30.03.16, 11:56:49

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Zitat:
Bei den Beobachtungen von P/2016 BA14 gelangen Radarkarten mit einer räumlichen Auflösung von bis zu acht Metern pro Bildpunkt. Sie zeigen einen unregelmäßig geformten Körper mit einem mittleren Durchmesser von rund einem Kilometer. Er ist damit etwa zehnmal so groß wie man vor dem Vorbeiflug annahm.

Quelle

Beruhigend, nur zehnmal so groß wie man dachte, als er in Richtung Erde flog.
30.03.16, 18:20:28

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Zitat:
Als Präsident Wladimir Putin den weitgehenden Abzug des russischen Militärs aus Syrien befahl, wurde erwartet, dass auch der Marine-Eisbrecher «Jausa» in seinen Heimathafen in der Arktis zurückkehren würde.

Doch drei Tage nach Putins Erklärung am 14. März lief die «Jausa», die als Teil des sogenannten Syrien-Express' die russischen Truppen in dem Bürgerkriegsland versorgt, vom Schwarzmeerhafen Noworossijsk abermals nach Tartus aus, dem russischen Marinestützpunkt in Syrien. Was immer die «Jausa» geladen hatte – es war sehr schwer. Das Schiff lag so tief im Wasser, dass seine Ladelinie kaum noch zu sehen war.

Die Fahrten der «Jausa» und anderer russischer Schiffe legen nahe, dass in den vergangenen zwei Wochen mehr Ausrüstung und Nachschub nach Syrien gebracht als von dort abtransportiert wurde. Es ist nicht bekannt, was die Schiffe geladen hatten und was an Bord der Frachtflugzeuge war, die zusammen mit russischen Kampfjets aus Syrien abflogen.

Und auch wenn es nur eine Momentaufnahme sein mag, lässt sie doch darauf schliessen, dass Russland intensiv am Ausbau seiner militärischen Infrastruktur in Syrien und an der Ausrüstung der Armee des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad arbeitet.

[...]

Stattdessen deutet vieles darauf hin, dass Russland einige Kriegsschiffe, die das Mittelmeer verlassen haben, durch neue ersetzt hat.

So erhält Russland die Feuerkraft seiner Marine aufrecht. Seine Schiffe könnten leicht die syrische Küste erreichen und Handelsschiffe schützen. Zudem könnten Marschflugkörper vom Meer aus abgeschossen werden.

Vermutlich hat Russland derzeit mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe im Mittelmeer. Dazu gehört auch die «Selenij Dol», die mit äusserst zielgenauen «Kalibr«-Raketen ausgerüstet ist. Diese Stärke werde die russische Regierung wahrscheinlich beibehalten, sagt Militärexperte Barabanow. «Russland hat nicht so viele Schiffe, die es im Mittelmeer lassen kann.» Sie müssten den «Syrien-Express» schützen und seien eine Demonstration gegenüber dem Westen und auch der Türkei.

Immer wieder werden russische Kriegsschiffe gesichtet, die Syrien offensichtlich schwerer beladen ansteuern als sie von dort zurückkehren. Seit mit dem Teilabzug begonnen wurde, hat Russland zusammen mit der «Jausa» zwei Landungsschiffe ins Mittelmeer entsandt, die «Caesar Kunikow» und die «Saratow». Beide dienen dem Transport von Truppen und Ausrüstung. Und wie die «Jausa» hatte auch die «Saratow» sehr schwere Fracht an Bord, als sie am Donnerstag Kurs auf Syrien nahm.

Quelle
03.04.16, 12:43:25

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geändert von: 55555 - 03.04.16, 16:37:31

Ob da jemand - zusätzlich animiert durch Glaubensbrüder, andere oder niemanden - die Gelegenheit zu nutzen versucht, daß Russland gerade in Syrien so aktiv ist?
Zitat:
Russland tritt einerseits als Schutzmacht Armeniens auf, das in der Region isoliert ist; man ist einander in der Organisation des Vertrags über Kollektive Sicherheit verbunden, welche die territoriale Integrität und Souveränität der Mitgliedstaaten garantierten soll, was im Angriffsfall eine Beistandspflicht begründen würde. In Gjumri im Norden Armeniens ist ein großer russischer Armeestützpunkt. Andererseits verkauft Russland regelmäßig Waffen wie Panzer und Raketensysteme an Aserbaidschan.

Schon seit dem Sturz von Viktor Janukowitsch in Kiew hat es seine wichtigsten Kritiker - von denen sich etliche für eine Aussöhnung mit dem Erzfeind Armenien einsetzten – in Schauprozessen verurteilt. Zuletzt gab es Berichte über Demonstrationen in verschiedenen Teilen des Landes, die sich gegen den wirtschaftlichen Niedergang richteten, der mit dem Verfall des Ölpreises zusammenhängt. Rund drei Viertel der staatlichen Einnahmen des Landes stammen aus dem Verkauf des Rohstoffs. Auch die Preise für Lebensmittel wie Mehl sind deutlich gestiegen.

Das Regime reagierte auf den Unmut mit Härte, mit dem Einsatz von Tränengas, Wasserwerfern und Verhaftungen. Es beschuldigte zudem die Vereinigten Staaten, eine Revolution in Aserbaidschan anzetteln zu wollen – ein Standardvorwurf im postsowjetischen Raum – und hat Vertretungen amerikanischer Organisationen in der Hauptstadt Baku geschlossen; so arbeitet der aserbaidschanische Dienst von Radio Free Europe/Radio Liberty mittlerweile aus Prag.

Der Kaukasusfachmann Thomas de Waal hob im Januar hervor, dass auch der neue Konflikt zwischen Russland und der Türkei, Aserbaidschans engsten Partnern, sowie die Aufhebung der Sanktionen gegen Iran und die Rückkehr des Landes auf die internationale Bühne das Regime in Baku in eine schwierige Lage brächten. Es wachse die Sorge, so de Waal seinerzeit, dass Alijew „die Karabach-Karte“ spielen könnte, um die Aserbaidschaner um das Regime zu sammeln, und dafür eine Militäroperation beginnen könne, um die besetzten Gebiete zurückzuerobern – was einen „neuen und potentiell katastrophalen Konflikt im Kaukasus“ zur Folge hätte.

Quelle
Zitat:
Völkerrechtlich wird Nagornyj Karabach weiterhin als Teil Aserbaidschans angesehen, Armenien erkennt das aber nicht an. Der UN-Sicherheitsrat hat die Besetzung von aserbaidschanischem Gebiet durch armenische Truppen mehrmals verurteilt. Das erdölreiche Aserbaidschan, dessen Verteidigungsbudget bisweilen höher war als Armeniens gesamter Staatshaushalt, drohte wiederholt damit, Nagornyj Karabach zurückzuerobern.

Quelle

Edit: 1. Zitat korrigiert.

Edit2:
Zitat:
Ben Guerdane war aber mehr als Terrorismus. Sie war der Versuch, die Kontrolle einer Stadt zu übernehmen, um eine Basis des IS in Tunesien zu etablieren. Das ist neu und sehr besorgniserregend.

Hat die IS-Attacke auf Ben Guerdane gezeigt, dass Tunesien nicht in der Lage ist, seine Grenze zu Libyen zu kontrollieren?

Das Chaos in Libyen hat Tunesien bereits destabilisiert. Der IS versucht immer stärker, auch in Tunesien Fuss zu fassen. In Libyen ist er schon seit einiger Zeit aktiv. In Ben Guerdane ist es den tunesischen Sicherheitskräften zum Glück gelungen, den Angriff des IS abzuwehren. Es ist davon auszugehen, dass der IS für die Attacke in Ben Guerdane eine «schlafende Zelle» in Tunesien aktiviert hat. Unter den über 50 getöteten IS-Kämpfern waren die meisten Staatsbürger Tunesiens.

Was bedeutet das?

Das wirft einige beunruhigende Fragen auf: Wie viele «schlafende Zellen» hat der IS in Tunesien? Wird der IS erneut versuchen, tunesische Territorien zu erobern?

Quelle
08.04.16, 12:09:26

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Zitat:
Die Zahl der Kämpfer der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Libyen hat sich nach Angaben der Vereinigten Staaten binnen gut eines Jahres verdoppelt.

Quelle
10.04.16, 23:42:38

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Zitat:
Die syrische Armee plant gemeinsam mit Russland eine Militäroperation zur Einnahme Aleppos, der zweitgrößten Stadt des Landes. Regierungschef Wael al-Halaki kündigte die großangelegte Aktion gegenüber russischen Parlamentsabgeordneten in Damaskus an. Halaki sagte der Agentur Tass, mit Hilfe der russischen Luftwaffe solle Aleppo "befreit" werden.

Dabei sollten "alle illegal bewaffneten Gruppen, die sich dem Waffenstillstand nicht angeschlossen haben oder ihn brechen", ins Visier genommen werden, sagte al-Halaki. Der russische Parlamentsabgeordnete Dimitri Sablin sagte der russischen Nachrichtenagentur RIA: "Die russische Luftwaffe wird die Bodenoperation der syrischen Armee unterstützen."

[...]

Der IS hat eine Großoffensive entlang der syrischen Grenze zur Türkei gestartet. IS-Extremisten hätten die Dörfer Scheich Ree und Al-Bal eingenommen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Quelle
12.04.16, 15:11:29

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Zitat:
Selbst nach der Flucht vor dem Krieg in ihrem Land sind syrische Kinder nicht sicher. In der türkischen Grenzstadt Kilis saßen am Dienstagmorgen Mädchen und Jungen im Unterricht einer für sie eingerichteten Behelfsschule, als eine Rakete in einem Wohngebäude gegenüber einschlug.

Die Explosion riss ein Loch in die Hauswand und ließ Scheiben zu Bruch gehen – acht Menschen wurden beim Einschlag dieser und einer weiteren Rakete an diesem Vormittag verletzt. Es war der zweite Beschuss innerhalb von 24 Stunden. Noch während die Verletzten behandelt wurden, verbreitete sich die Nachricht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt wohl doch nicht wie angekündigt am Samstag nach Kilis kommen wird.

Die Geschosse seien aus dem Machtbereich des „Islamischen Staates“ (IS) in Syrien gekommen, sagt die Regierung in Ankara. Panzerhaubitzen der türkischen Armee an der Grenze beschießen deshalb seit Montag die Stellungen des IS in vier Dörfern in der Nähe der syrischen Stadt Azaz, wenige Kilometer südlich der Grenze. In Kilis selbst macht sich inzwischen Angst breit – und Ärger auf die Regierung, die die Bewohner nicht vor den Angriffen der Dschihadisten schützen kann.

[...]

Schon seit Monaten verstärken die Extremisten ihre Aktivitäten im türkischen Grenzgebiet. In der Stadt Gaziantep verübten IS-Mitglieder jetzt einen Mordanschlag auf einen syrischen Aktivisten, der gegen die Dschihadisten Stellung nimmt. Das Opfer liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Im vergangenen Jahr hatten Schergen der Fanatiker im türkischen Grenzgebiet drei syrische IS-Gegner ermordet.

Quelle
19.04.16, 15:54:38

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geändert von: 55555 - 19.04.16, 23:37:49

Zitat:
Zwei Wissenschaftler von der Universität Bern, die die Geburt von Planet neun vor 4,6 Milliarden Jahren und dessen Entwicklung bis heute im Computer simuliert haben, glauben, dass es sich um einen kleinen Eisplaneten mit einer Hülle aus Wasserstoff und Helium handelt (siehe Grafik). Eine kleinere Version von Uranus und Neptun gewissermaßen, schreiben die Forscher in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift „Astronomy & Astrophysics“.

Die Temperatur der Oberflächen könnte minus 226 Grad betragen. Das würde bedeuten, dass der Planet selbst Wärme abstrahlt. „Wenn der Planet selbst keine innere Energie hätte, läge seine Temperatur bei nur minus 263 Grad Celsius“ erklärt Esther Linder. Die Temperatur des Objekts steigt wie für Planeten typisch in seinem Inneren an. Für den Eisenkern haben die Forscher eine Temperatur von 3400 Grad ermittelt. Der Kern ist vermutlich von einem Silikatmantel umgeben und dieser wiederum von einer Eisschicht.

Ein Planet mit zehn Erdmassen, wie es Batgyin und Brown vorgeschlagen haben, müsste laut den Forschern aus Bern einen Radius von 3,7 Erdradien besitzen. Astronomen in aller Welt halten inzwischen Ausschau nach dem Objekt.

Quelle

Edit:

Wie es scheint beschäftigen sich die syrischen Rebellen mit sehr speziellen Themen.
Zitat:
The chief coordinator of Syria's main opposition bloc: "The Golan is Syrian land and it will be returned to Syria."

Quelle
29.04.16, 10:17:30

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geändert von: 55555 - 29.04.16, 16:07:32

Zitat:
Vor kurzem hat Barack Obama „Libyen“ als schlimmsten Fehler seiner Amts­zeit bezeichnet. Das ist sicher nicht falsch. Der Sturz Gaddafis ohne Plan für die Zeit danach erweist sich als eine der Ursachen für den Flächenbrand in der Region.

Allerdings stellt sich die Frage, ob der amerikanische Präsident in einem der Nachbarländer Libyens nicht in noch viel gravierenderem Maße versagt hat. Der vielfach ausgezeichnete US-Investigativ­journalist Seymour M. Hersh hat sich tief hineinbegeben in die US-Administration, hat mit führenden Militärs und Diplomaten gesprochen, die dem US-Präsidenten in Sachen Syrien und Assad ein verheerendes Zeugnis ausstellen. Der Versuch, Baschar al Assad zu stürzen, sowie die Unterstützung von obskuren Oppositionellen und Rebellen hätten dazu geführt, dass Syrien im Chaos versunken ist und das Land einen Exodus ohnegleichen erlebt.

Schon im Sommer 2013 warnte der mili­tä­rische Geheimdienst DIA vor dem Sturz Assads und der Machtübernahme der Dschihadisten. Der damalige DIA-Direktor Michael Flynn gab Hersh zu Protokoll, die amerikanische Öffentlichkeit würde „ausrasten“, wenn sie die Geheimdienstinformationen zu Gesicht bekäme: „Wir kannten die langfristige Strategie und die Einsatz­pläne des IS, und wir diskutierten auch darüber, dass die Türkei bewusst wegsah, als der ‚Islamische Staat‘ in Syrien immer stärker wurde.“ Die Berichte seien aber auf enormen Widerstand gestoßen. Flynn wörtlich: „Ich hatte das Gefühl, man wollte die Wahrheit nicht hören.“

Quelle

Edit:
Zitat:
Efi Ribner zeigt nach Osten. Unten in der Ebene rast ein Pick-up-Truck durch den Staub, eines der Dörfer raucht, in der Ferne knallt es. „Das ist nicht unser Krieg“, sagt Ribner.

[...]

„Wir müssen die Grenze sichern“, sagt Ribner, „jeden Tag, jede Minute.“ Ein Job, der heute schwerer ist, als er es je war. Im Nahen Osten will das etwas heißen.

Ein unachtsamer Moment, eine unüberlegte Reaktion und es gebe einen weiteren Krieg. Die IDF müsste nicht nur gegen Armeen, sondern auch Dutzende, oft untereinander verfeindete Milizen kämpfen.

[...]

Doch wenn Israel in Syrien interveniert, das weiß Ribner, ändert das nicht nur dort die Lage dramatisch, sondern im Libanon, Iran und Irak – und in den USA, Russland, letztlich Deutschland. Israel hält still – und muss doch jeden Moment alles in Bewegung setzen können.

Im Nordosten ist Khan Arnabah zu erkennen. Die Stadt wird von Soldaten des syrischen Präsidenten Baschar al Assad gehalten. Nur 25 Kilometer südlich steht der „Islamische Staat“, Assads brutalster Feind. Dazwischen Milizen, mal mehr, mal weniger religiös. Einig sind sich viele nur in einem: ihrem Hass auf Israel.

Quelle
30.04.16, 16:09:07

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geändert von: 55555 - 01.05.16, 14:18:39

Zitat:
„Warum fliegen die USA hierher? Soll unsere Bereitschaft geprüft werden?“ Die Anwesenheit amerikanischer Flugzeuge und Schiffe unweit der russischen Grenzen sei auffällig. „Wer Frieden möchte, sollte Russland nicht zu diesen Handlungen provozieren“, sagte der Staatsduma-Abgeordneten Komojedow der Agentur Interfax zufolge.

Der Vorfall ereignete sich wenige Wochen nach einem ähnlichen Zwischenfall mit einem russischen Flugzeug und dem Kriegsschiff „USS Donald Duck“ in der gleichen Gegend. Nach Angaben des Pentagon gab es zuletzt wiederholt Zwischenfälle mit russischen Militärflugzeugen, die Anlass für ernste Sicherheitsbedenken böten.

Quelle

Edit:
Zitat:
«Der IS ist vermutlich fähiger als jede jihadistische Gruppierung zuvor, bei der sicheren Bereit­stellung von nuklearem Material Erfolg zu haben», sagt Gary Ackerman vom nationalen Konsortium für Erforschung von Terrorismus und Massnahmen gegen Terrorismus (Start) in den USA.

[...]

Fünf jihadistische Angriffe in Frankreich, Deutschland, Australien und ­­– ausgerechnet – Belgien befanden sich nur in der Planungsphase. Die Polizei konnte in diesen Ländern konkrete Anschläge verhindern.

In den übrigen zwei Fällen führten die Terroristen ihre Attacken zwar aus, aber ohne Erfolg: In Pakistan griff im Jahr 2012 die «Bewegung der pakistanischen Taliban» einen Luftwaffenstützpunkt an, in dem die Armee nukleare Sprengköpfe lagerte. Das Wachpersonal tötete die Angreifer vor den Toren der Basis.

Vor zwei Jahren versuchte die Hamas, das Kernforschungszentrum Negev in Israel mit drei Qassam-Raketen zu bombardieren. Die Geschosse wurden entweder von der israelischen Armee abgefangen, oder sie verfehlten ihr Ziel.

Diese Versuche bilden zusammen mit militanten Aktionen von Umweltschützern die jüngste von drei erkennbaren Angriffswellen. «Die vergangenen fünf Jahre waren aus globaler Sicht die bedrohlichsten für nukleare Einrichtungen, mit Ausnahme einer fünfjährigen Periode nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion», sagt Terrorismusforscher Ackerman.

Quelle
 
 
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