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Thema: Religion und Wissenschaft (http://www.perfektibilistenorden.de/topic.php?id=282)
ein programmierer könnte gott aber dennoch sein, weil auch programmierer oft so vorgehen wie oben beschrieben. also weniger wie ein konstrukteur als vielmehr als maler. es gibt da aber beide extreme. der hinweis ' er SAH dass es gut war' hingegen ist ein eindeutiger hinweis darauf dass es für gott vorwiegend eine optische erfahrung war
ich finde übrigens dass weder wissenschaft noch religion die welt erklären können. eine welterklärung ist nicht möglich. die wissenschaften können nur genügend details verstehen um in abgeschlossenen systemen vorgänge zu beschreiben so dass man den einen oder anderen prozess nutzbar machen kann. nutzbar ist in diesem sinne aber nicht beschränkt auf mikrowellenherde und CD-laufwerke sondern bedeutet auch ein gewisses maß an innerlicher zufriedenheit zu erzeugen, weil man vor den dingen die man besser zu verstehen (glaubt) weniger angst haben muss. hier überschneidet sich die wissenschaft mit der religion, welche eigentlich genau die andere seite der emdaillie beleuchtet. beides zusammen kann einem menschen helfen sich in der welt zu recht zu finden. somit haben beide ihre existenzberrechtigung. missbrauch gibt es leider immer wieder, so wie in allen anderen bereichen des lebens auch. dies ist wohl ein problem der menschen, als weniger der religion oder der wissenschaften. hierzu fällt mir noch ein, dass mein alter physiklehrer aus der mittelstufe (ein netter mann) einmal gesagt hat: 'physik sucht nicht nach der wahrheit.' und 'die meisten physiker beginnen an gott zu glauben wenn sie älter werden.' 

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